Brüssel - Amsterdam: 5. Jahrgänge

Die 5. Jahrgänge haben vom 14. 9. bis 19.9. Brüssel und Amsterdam besucht, um die Institutionen der Europäischen Union näher kennenzulernen.

Den Start bildete das Besucherzentrum des Europäischen Parlaments, das „Parlamentarium“. In der Ausstellung wird viel Wissenswertes über die Europäische Union vermittelt. Interaktive Elemente beziehen die BesucherInnen mit ein, eine virtuelle Reise durch Europa und „Augmented Reality“ Präsentationen haben uns sehr begeistert.

Das Haus der Europäischen Geschichte beeindruckte uns sowohl architektonisch als auch mit einer Ausstellung auf insgesamt sechs Etagen. In einer Führung bekamen wir verschiedene Stationen zum europäischen Erbe, wie der Französischen Revolution, Aufklärung, der Industriellen Revolution, den Weltkriegen, dem Kalten Krieg, etc. präsentiert. Das Haus spannt den Bogen von der Geschichte Europas und Zeus bis ins hier und jetzt und fordert uns auf, uns für ein gemeinsames Europa zu engagieren.

Bei einem kurzen Besuch im Verbindungsbüro des Landes Kärnten in Brüssel wurden wir über dessen Aktivitäten informiert. Wir freuen uns über die Einladung, Praktika im Verbindungsbüro absolvieren zu können. Einige von uns werden diese Möglichkeit in Zukunft sicher in Anspruch nehmen.

Im Europäischen Parlament bekamen wir Informationen zu den derzeitigen Herausforderungen des Parlaments in Sachen Brexit, diskutierten die Ergebnisse und die Neuformierung des Parlaments und hörten über mögliche neue Beitragskandidaten der EU. Highlight dieses Besuchs war der „Hemicycle“, der Plenarsaal des EU-Parlaments. Unser Guide für den Plenarsaal, ein junger Politikwissenschaftler, berichtete uns sehr engagiert von den Abläufen im Parlament.

Im NATO Hauptquartier wurden wir nach genauen Sicherheitschecks und Abnahme unserer Handys vorerst in die grandiose Kantine eingeladen. Am Nachmittag standen zwei Vorträge am Programm. Wir hörten viel zur Rolle Österreichs in Bezug zur NATO, ObstdB Mag. Franz Sitzwohl informierte uns über die militärischen Strategien der NATO sowie die Rolle des österreichischen Bundesheers als Partner der NATO.

In Amsterdam erkundeten wir in einer Grachtenrundfahrt die Stadt und besuchten anschließend das Anne-Frank-Haus. Dort bekommen die BesucherInnen Headsets und erforschen selbstständig das geschichtsträchtige Haus. Voller Neugierde, aber auch voller Ehrfurcht verfolgten wir Annes Geschichte von den ersten Tagen in ihrem Versteck in der Prinsengracht 263 bis zur Verhaftung am 4. August 1944. Annes Schicksal ist uns Mahnung und Auftrag uns für den Frieden und das Gemeinsame in Europa einzusetzen. Wir sind dankbar in Frieden leben zu dürfen.

Optionale Ausflüge unserer Exkursion waren ein Kurztrip nach Gent sowie nach Rotterdam. Wir haben das Atomium, den Tierpark sowie die Königlichen Museen der Schönen Künste in Brüssel besucht. In Amsterdam nahmen die Klassen an einer Führung im Heineken Experience teil. Das Highlight am Nachmittag vor der Heimreise war das Vincent van Gogh Museum.

Fritz Stefanie 5 AHW

Am Samstag, den 14. September 2019, unmittelbar nach der vorgezogenen mündlichen Reife-und Diplomprüfung am Tag davor, ging es in der Nacht um 00:45 mit dem Bus los nach Venedig. Vormittags in Brüssel angekommen, starteten wir sofort mit einem Besuch des Parlamentariums. Nach einem langen Tag wurde um 19 Uhr die Nachtruhe ausgerufen. Am Sonntag ging es ausgeschlafen weiter ins „Haus der Europäischen Geschichte“ – sehr interessant! In diesen sechs Stockwerken haben sich für uns alle sieben Pools der Geschichte-Matura wiederholt. Für uns Geschichte-Maturanten war dieser Besuch natürlich sehr vorteilhaft – das gesamte erlernte Wissen wurde so auch noch einmal abgesichert (aber auch für die anderen war der Ort sehr spannend). Montag war definitiv der anstrengendste Tag für alle: Europäisches Parlament – „Hemicycle“, Besuch im NATO Hauptquartier und Fahrt nach Amsterdam. Der Plenarsaal im EU-Parlament ist sehr beeindruckend, aber für uns persönlich war der Besuch im NATO Hauptquartier noch spannender. Am Eingang mussten wir unsere Handys abgeben – keine Fotos, keine Anrufe, etc... frei nach dem Motto TOP SECRET. Die Vorträge dort fanden wir sehr interessant.Am Abend in Amsterdam angekommen, erkundeten wir das Zentrum. Am nächsten Tag lernten wir die Stadt während einer wunderschönen Grachtenfahrt etwas näher kennen. Am Nachmittag besuchten wir das Anne-Frank Haus.  Heineken-Experience und das Van-Gogh Museum folgten am nächsten Tag. Trotz der relativ kurzen Zeit in Amsterdam konnten wir dennoch die wichtigsten und interessantesten Sehenswürdigkeiten erkunden. Es blieb auch genug Zeit, um Erkundungstouren in kleineren Gruppen zu unternehmen. Unsere Unterkunft in Brüssel war top, in Amsterdam hatten wir eine gute Verbindung ins Zentrum. Für uns eine sehr wichtige und tolle Kulturreise! Herzlichen Dank an unsere BegleitlehrerInnen Prof. Petra Auer, Ilse Geson-Gombos, Günther Malle und Stefan Tänzer.

Stella Hribernik und Šejla Kovačević 5CHW

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