Lebensmittelexkursion - 4AHW

Vom 15. bis 18. Oktober führte eine Lebensmittelexkursion, die unter dem Motto „Alles, was uns gut tut“ stand, die 4AHW der WI’MO durch die Bundesländer Steiermark, Burgenland, Niederösterreich und Wien. Organisiert und begleitet wurde die Reise von Frau FV Cas. Ebenfalls dabei war Klassenvorstand Frau Schober.

Unsere Exkursion begann am 15. Oktober zeitig um 6:30 mit der Abfahrt bei der Schule. Chauffiert wurden wir von „Wastl“ von Wastian Reisen.

Die Berghofer-Mühle

Die Berghofer-Mühle war der erste Stopp unserer Exkursion. Wir wurden herzlich willkommen geheißen und bekamen einen Einblick in die Herstellung von Kürbiskernöl und Mehl. Nach einer kurzen theoretischen Einführung in das Pressen von Kürbiskernöl, durften wir verschiedenste Kürbiskerne verkosten. Anschließend wurde uns bei einem Rundgang erklärt, dass die Mühle ihren Strom durch zwei verschiedene Turbinen erzeugt. Ganz bildhaft wurde uns geschildert, dass eine Turbine wie eine große Rakete aussieht, wenn man sie anhebt. Dann gingen wir nach oben in die Mühle und erfuhren mehr darüber, wie aus dem Getreidekorn Mehl wird. Es wird zermahlen und durch 18 verschiedene Siebprozesse verfeinert. Dabei wird es mithilfe mehrerer Rohre durch die ganze Mühle transportiert, bis man schließlich das fertige Produkt abfüllen kann. Zum Abschluss durften wir uns noch im eigenen Shop der Berghofer-Mühle umsehen und nach Lust und Laune dort erzeugte Produkte einkaufen.

(Nadine & Vanessa)

Von der Berghofer-Mühle führte uns eine kurze Fahrt weiter durch die Südsteiermark zum „House of whiskey, gin & rum“ von Ruotkers.

Ruotkers – House of whiskey, gin & rum

Unseren zweiten Stopp machten wir beim Ruotkers „House of whiskey, gin & rum“. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2019 von David Gölles, dem Sohn von Alois Gölles, dem die bekannte „Gölles-Manufaktur für edlen Brand & feinen Essig“ gehört.

„Ruotkers“ bezieht sich auf den mittelalterlichen Namen der Riegersburg, die nur einen Katzensprung von der Destillerie entfernt auf einem Felsen thront.

In dem Betrieb von David Gölles finden Gäste 604 verschiedene Spirituosen aus aller Welt. Wir durften im Zuge einer Führung einen Blick in den Gin-Raum und in das Whiskey-Lager werfen. Außerdem bekamen wir eine ausführliche Erklärung über die verschiedenen Herstellungsverfahren und die Lagerung der bei Ruotkers erzeugten Destillate. Bevor es für uns weiterging, hatten diejenigen von uns, die glücklicherweise schon 18 waren, die Möglichkeit, die Erzeugnisse des „House of whiskey, gin & rum“ zu verkosten. Die Gin-Kenner unter uns waren begeistert!

(Julia & Lisa)

Gölles-Manufaktur für edlen Brand & feinen Essig

Vom Betrieb von (David) Gölles-Junior führte uns nur eine kurze Fahrt zu (Alois) Gölles-Senior, der eine Manufaktur für Essig, Schnaps und Liköre in dritter Generation betreibt. Seit 1979 produziert die Familie in der Südsteiermark Edelbrände. Im Jahre 1984 wurde von Alois Gölles erstmals auch Apfel-Balsamessig hergestellt.

Während einer eineinhalbstündigen Führung wurde uns der Betrieb nähergebracht. Wir begannen unseren Besuch mit einer kurzen Filmvorführung und begaben uns dann in die Produktionsstätte und das Lager.

Heute existieren über 40 verschiedene Gölles-Edelbrände und -Essige, von denen wir auch zahlreiche probieren durften. Einer von diesen blieb uns besonders in Erinnerung: Ein Balsamico-Essig, welcher über 20 Jahre lang in einem Holzfass gelagert wurde. Dieser eignet sich besonders gut zum Garnieren von Vorspeisen und Desserts.

Die bekanntesten Produkte von Gölles werden auch bei uns in Kärnten in verschiedensten Einzelhandelsgeschäften verkauft. Nach unserem Besuch und vor allem der Verkostung können wir den Erwerb der Erzeugnisse jedem empfehlen! (Lara & Katharina)

Nach unserem Besuch bei Gölles machten wir uns gegen 15 Uhr zum Mittagessen beim „Kurvenwirt“ auf. Unser nächster Programmpunkt war die Zotter-Schokoladen-Manufaktur. Dort konnten wir das große Angebot bestaunen und kauften auch einiges ein. Anschließend ging es zum Check-in ins Jufa-Hotel in Gnas. Dort hielten wir uns aber nur kurz auf, denn am Abend erwartete uns noch ein Besuch am familiengeführten Weingut Ploder-Rosenberg.

Weingut Ploder-Rosenberg

„Das Milieu ist alles, die Mikrobe ist nichts!“ - Das hat uns unser Winzer Manuel Ploder, der Junior-Chef des Weinguts Ploder-Rosenberg gleich am Beginn der Führung dort gesagt. Seine Philosophie ist, dass die Umgebung am meisten zur Entstehung eines guten Weines beiträgt. Seine Weine sind biodynamisch hergestellt und Demeter-zertifiziert.

Das Weingut Öloder-Rosenberg hat 12,5 Hektar und befindet sich wie alle Ziele unserer Fahrt am 15. Oktober im Steirischen Vulkanland. Hier werden zu 90% Weißweine und zu 10% Rotweine erzeugt, wobei die Familie Ploder fast ausschließlich mit sogenannten „Piwi“-Rebsorten arbeitet. Was bedeutet „Piwi“? Es steht für eine Reihe von Rebsorten, die Schädlingen gegenüber sehr resistent sind.

Wir durften im Zuge unserer Führung auch einige der Ploder-Rosenberg-Weine verkosten, unter anderem die Cuvées „Ruga“, „Fjero“ und „Vivas“. Außerdem probierten wir sogar Wein, der sich noch im Gärungsprozess befand – und waren begeistert! Wir verbrachten eine sehr schöne Zeit bei der Familie Ploder und haben unseren Abend dort und die köstlichen Weine sehr genossen.

(Helena & Zoe)

Nach einer erholsamen Nacht im Jufa-Hotel in Gnas blieben wir am 16. Oktober vorerst noch im Vulkanland und besuchten die Pilzmanufaktur „Gut Behütet“.

Gut Behütet

Die Inhaberin von „Gut Behütet“ und Diätologin Michaela Friedl begrüßte uns am frühen Morgen des 16. Oktober in ihrem kleinen Häuschen. Sie brachte uns verschiedenste Pilzarten, wie Austernseitlinge, Rosenseitlinge oder Zitronenseitlinge, Pilzprodukte und die Arbeit rund um Pilze näher. Sie erklärte uns auch, dass Pilze weder Pflanzen noch Tiere sind, sondern eine eigene Gruppe innerhalb der Lebewesen darstellen. Im Unterschied zu Pflanzen betreiben sie zum Beispiel keine Fotosynthese.


Ihre Pilze züchtet Michaela Friedl auf Substratsäcken, in denen ein Stroh- und manchmal auch Holzgemisch ist. Jeder Sack kann drei Mal verwendet werden und schon 14 Tage nach einer Ernte können wieder neue Pilze gezüchtet werden. Außerdem informierte uns die Unternehmerin darüber, dass jeder selbst seine eigenen Pilze zu Hause züchten kann, da es die Substratsäcke fertig zu kaufen gibt.

Ihre kleine Pilzmanufaktur hat Frau Friedl eine Woche vor dem ersten Lockdown eröffnet und seitdem hat sie ihr Unternehmen, welches sie komplett allein betreibt, immer weiter aufgebaut. Ihre Pilze verkauft sie ab Hof und liefert sie an die naheliegende Gastronomie oder nach Graz zum Gemüsemarkt. Wichtig zu erwähnen ist, dass sie ihre Pilze nur unverpackt verkauft – wobei aus Pilzen sogar Verpackungen gewonnen werden könnten, wie wir von ihr gelernt haben!

Pilze sind sehr gesund, enthalten viele wichtige Nährstoffe, wie Eiweiß und Vitamine, und werden heutzutage vielseitig in der vegetarischen und veganen Küche eingesetzt.

Die ganze Klasse war von der Idee und dem Ambiente der kleinen Pilzmanufaktur im Vulkanland begeistert. Wir waren uns alle einig, dass sie auf jeden Fall einen Besuch wert ist. Am Beispiel der Unternehmerin Frau Friedl wurde uns verdeutlicht, dass „das Wichtigste im Leben die Idee ist“ – um es mit den Worten von Frau Cas zu sagen. „Gut Behütet“ findet man in diversen sozialen Netzwerken, wie Instagram, unter dem Namen „gutbehütetpilzmanufaktur“.

(Lea P. & Viola)

Schinkenmanufaktur Vulcano

Der nächste Programmpunkt unserer Exkursion war die Fleischwaren-Manufaktur Vulcano in der Südsteiermark. Dort wurden wir mit einer Schinkenverkostung und einem kleinen Film über die Entstehung des berühmten Vulcano-Schinkens begrüßt. In dem Cartoon wurden uns die Geschichte des Unternehmens und die Geschäftsidee von Franz Habel nähergebracht.


Aus dem Verkaufsraum ging es für uns dann hinaus zu den fünf Wochen alten Ferkeln, die schon bis zu 55 km/h schnell laufen können, und den Seniorenschweinen des Bauernhofes. Das älteste von ihnen ist schon 12 Jahre, das schwerste bringt 470 kg auf die Waage.

Im Zuge einer Führung erfuhren wir, dass die vier Hauptrassen, die für Vulcano-Schinken herangezogen werden, das Steirische Edelschwein, das Pietrain, die Landschweinrasse und das Duroc sind. Über die Haltung der Tiere erzählte man uns, dass pro Jahr allein 600 Schweine den Bauernhof in Auersbach verlassen. Franz Habel besitzt insgesamt aber schon drei Höfe in Österreich, in denen er Platz für die Haltung von insgesamt 2.300 Schweinen hat. Abschließend lernten wir mehr über die Schlachtung der Schweine und den Prozess der Schinkenherstellung.

(Anna R. & Anna R.)

Weingut Hillinger

Nach unserem Aufbruch von der Vulcano-Fleischwarenmanufaktur ging es für uns weiter ins Burgenland, wo wir das Weingut von Leo Hillinger besuchten.

Bei Herrn Hillinger handelt es sich um einen sehr ambitionierten und erfolgreichen Winzer. Er übernahm den Betrieb seiner Familie mit 6.000.000 Schilling Schulden und führte diesen zu neuem Ruhm.

Während uns eine Mitarbeiterin über das Gelände führte, erklärte sie uns unter anderem die Weinherstellung und die Beschaffenheit des Bodens im Weinbaugebiet Leitaberg, wo der Ort Jois mit dem Weingut Hillinger liegt.

Zum Abschluss gab es für uns noch eine Verkostung verschiedenster Hillinger-Weine. Dabei lernte Frau FV Cas alles über das Tindern und durfte sich auf dem Handy einer Schülerin, das ihr nicht ganz freiwillig gegeben wurde, selbst darin erproben.

(Johanna & Selina)

Um einige Flaschen Wein reicher ging es für uns nach der Verkostung weiter nach Wien, wo wir im Novum Hotel Prinz Eugen am Gürtel übernachteten. Dort erlebten wir noch einen modischen Notfall, der damit endete, dass Frau Cas in der Lobby eine Hose flickte!

Museum am Judenplatz

Den 17. Oktober verbrachten wir als „Kulturtag“ in Wien. Unser erster Stopp (nach einem Abstecher zu Starbucks) war das Museum am Judenplatz, das sich dem Leben der Juden in Wien im Mittelalter widmet.

Die Führung durch das Museum, welches im Oktober 2000 eröffnet wurde, startete für uns um 10 Uhr. Ziel der Leiterin war es, uns zu vermitteln, dass die Geschichte des Judentums in Österreich nicht erst mit dem 2. Weltkrieg einsetzt.

Anfangs gingen wir gemeinsam mit unserem Guide zu den Ausgrabungen einer mittelalterlichen Synagoge, welche zwischen 1995 und 1998 freigelegt wurde. Im Mittelalter war das Gebetshaus tiefer gebaut worden als der Platz, auf dem es sich befand, denn es durfte nicht höher – und auch nicht schöner – sein als christliche Gebäude. Die Synagoge wurde um 1240/50 gebaut und nach der Auslöschung der jüdischen Gemeinde 1420/21 zerstört und zugeschüttet.

Bei den Juden wird die heilige Schriftrolle Tora genannt. Sie wird beim gemeinsamen Gebet vom Birma, einem Podium, aus vorgelesen, wie wir erfahren haben. Wir lernten auch, dass die Juden in der Küche einer Regel folgen: Fisch, Gemüse, Obst und Honig dürfen nicht gemeinsam gekocht werden. Außerdem werden Fleisch und Milch auch nicht zusammen konsumiert. Eine weitere Information, die wir erhielten, war Folgende: In der Zeit der Pest in Österreich starben nur sehr wenige Juden, weil diese hygienischer lebten, als ihre christlichen Mitbürger. Rituelle Waschungen gehören im Judentum zum Alltag.

(Elisa & Mara)

Kapuzinergruft

Vielen aus der Klasse war die berühmte Kapuzinergruft in Wien bis zu unserer Exkursion noch nicht näher bekannt. In der Kapuzinergruft liegen 150 Mitglieder der Adelsfamilie der Habsburger begraben. Neben Kaisern und Kaiserinnen finden sich hier außerdem die Ruhestätten ihrer Kinder und Verwandten. Obwohl die Körper der Habsburger in der Gruft begraben sind, liegen ihre Herzen unter dem Stephansdom. Von Frau Cas erfuhren wir außerdem, dass das Kindermädchen von Maria Theresia die einzige Person ist, die nicht in die Adelsfamilie der Habsburger geboren wurde oder in diese eingeheiratet hat, aber dennoch in der Kapuzinergruft begraben liegt.

Das Kloster und die Kirche, unter der sich die Gruft befindet, wurden von Kaiserin Anna 1618 gegründet. Unsere Klasse war besonders beeindruckt von den prunkvoll verzierten Särgen, die wir in der Kapuzienergruft gesehen haben.

(Denise & Marlene)

Westlicht – Treffpunkt für Fotografie

Als nächster Punkt unserer Exkursion stand das Fotografie-Museum „Westlicht“ im 7. Wiener Gemeindebezirk für uns am Programm.

Zu Beginn unserer Führung dort haben wir uns mit unserem Guide im Innenhof des Gebäudes über Portraits, vor allem Presseportraits, unterhalten. Anschließend ging es in das Museum. Die Ausstellung dort besteht aus Fotos, die rund um den Globus geschossen und von einer Jury zu den „World Press 2021“-Gewinnern gekürt wurden. Manche Bilder zeigen sehr aktuelle Themen, wie die Bewegung „Black Lifes Matter“, andere widmen sich dem Coronavirus oder gegenwärtigen Konflikten und anderen Motiven aus der ganzen Welt. Wir durften wirklich sehr beeindruckende Bilder zu aktuellen Themen sehen!

(Anna U. & Lukas)

Auch im 7. Wiener Bezirk befand sich unser letzter Stopp für diesen Tag: die Sammlung Leopold im Museumsquartier.

Sammlung Leopold

Bei der Sammlung Leopold handelt es sich um eine Ausstellung von Kunstwerken, welche früher im Privatbesitz des Augenarztes Rudolf Leopold waren.

In dem Museum befinden sich rund 6000 Werke verschiedener Künstler, aber auch Möbel von bedeutenden Architekten aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Unter anderem gingen wir bei unserer Führung näher auf ein Werk von Hans Makart ein, für welches sogar Asphalt verwendet wurde. Hier löste Frau Cas fast einen Security-Einsatz aus – denn dem Museumswärter kam sie dem Bild etwas zu nahe! Der Einsatz konnte dann aber doch noch vereitelt werden und wir besprachen das Werk „Tod und Leben“ von Gustav Klimt näher. Außerdem diskutierten wir die Portraits des Direktors einer Druckerei, Christoph Reisser, und seiner Frau, Isabella Reisser, die von Anton Romako gemalt wurden. Wir lernten auch, dass sich Frauen im 19. Jahrhundert bemühten, hellere Haut zu haben, da so gezeigt wurde, dass sie nicht am Feld arbeiten mussten.

In der Sammlung Leopold sind auch Werke von Richard Gerstel und Egon Schiele ausgestellt. Zu Letzterem erfuhren wir, dass er meistens Körper zeichnete und außerdem wahrscheinlich sehr von sich selbst überzeugt war. Unter den vielen Möbeln, die sich im Museum befinden, sprachen wir vor allem über die der Architekten Adolf Loos und Josef Hoffmann, welche sich schon zu Schulzeiten nicht mochten und im Erwachsenenalter sehr unterschiedliche Stile verfolgten.

(Elena & Leonie)

Aus Wien ging es für uns schließlich ins Hotel Fidi in Wolfsthal in Niederösterreich an der slowakischen Grenze. Dort verbrachten wir einen lustigen letzten Abend unserer Exkursion – mit Musik, einem Nudel-Buffet und Skip-Bo.

Sektmanufaktur Szigeti

An unserem vierten und letzten Tag der Exkursion „Alles, was uns gut tut“ führte uns unsere Reise schon vormittags gleich nach dem Frühstück in die Sektmanufaktur Szigeti. Dort nahmen wir um 9 Uhr an einer Führung durch verschiedene Räume der Kellerei teil, wobei uns die Produktionsschritte der Sektherstellung anschaulich nähergebracht wurden.

Szigeti ist der größte Süßweinkäufer Österreichs, haben wir erfahren, weil dieser für die Fülldosage verwendet wird. Es werden in der Kellerei jährlich 120.000 Flaschen Weißwein verarbeitet. Teilweise wird der Sekt dort bis heute sogar per Hand gerüttelt. Der Großteil der Produktion erfolgt aber maschinell. Vor dem Verkauf müssen die Flaschen dann ein bis zwei Jahre gelagert werden.

Zum Abschluss unseres Besuches durften wir selbst noch drei Sekte verkosten, einen Welschriesling, einen Rosè de Rouges und einen Muskat Ottonel – und auch ein Einkauf im Shop der Kellerei durfte natürlich nicht fehlen!

(Chiara & Lea Z.)

Weingut Tement

Nach einem Mittagessen unterwegs besuchten wir als letzten Programm-punkt unserer Reise das Weingut Tement, das es schon seit 1959 gibt.

Beim Weingut angekommen, staunten wir sehr über die großen Anbauflächen. Der Name der Lage gleich unter der Produktionsstätte ist Zierreck – sie ist schon 50 Jahre alt! Das Weingut Tement befindet sich außerdem direkt an der slowenischen Grenze, die sogar in Sichtweite ist.

Wir starteten unseren Besuch des Weingutes mit einer Verkostung. Zuerst durften wir einen gelben Muskateller probieren, dann einen Sauvignon blanc, einen Morillon, einen Verjus und zum Schluss sogar eine Trockenbeerenauslese. Während der Verkostung konnten wir Fragen stellen und lernten einiges, zum Beispiel, wie die Böden in der Umgebung beschaffen sind und dass Tement sogar ein paar Hektar Anbauflächen in Slowenien besitzt.


Anschließend machten wir noch eine Kellerbesichtigung. Uns wurden die großen Stahltanks, aber auch die Barriquefässer gezeigt, in denen der Wein gelagert wird. Natürlich wurde auch hier die Weinherstellung besprochen, die bei diesem Weingut im Unterschied zu anderen auf einer Spontangärung beruht.

Der Besuch am Weingut Tement war ein gelungener Abschluss unserer viertägigen Reise! Wir machten uns von dort aus auf den Heimweg und kamen gegen 18:45 wieder bei der WI‘MO in Klagenfurt an – mit Mehl, Wein, Gin, Essig, Pilzen, Sekt und vielen weiteren Einkäufen im Gepäck, die uns noch etwas länger an die Exkursion zurückdenken lassen sollen!

(Angelina & Verena)

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