Treffen der Gastfamilien

ORF Beitrag vom 30. Mai 2018

Schüleraustausch an der WI'MO

Bonjour la France!

Schüleraustausch - Französisch lernen in Frankreich

Die WIMO bietet als einzige Schule Kärntens allen Französisch-SchülerInnen einen Austausch mit einer Partnerschule bei Paris an.

So funktioniert der Schüleraustausch:
Die österreichische Gastfamilie nimmt eine/n französische/n Schüler/in auf, d.h., bietet Unterkunft und Verpflegung während des Aufenthaltes in Kärnten.
Im Gegenzug verbringt der/die österr. Schüler/in einen Monat in der französischen Gastfamilie und besucht dort die Schule. 

Ziel:
Ziel eines solchen Austausches ist das Verbessern der Sprachkenntnisse im Alltag mit der Familie und in der Schule. Die SchülerInnen haben die einmalige Chance, die französische Kultur direkt im Familien-und Schulalltag kennenzulernen, und können neue Freundschaften fürs Leben über Grenzen hinaus schließen.

Kosten:
Für die Austauschschüler (sowohl österr. als auch franz.) entstehen lediglich Kosten für die Reise und persönliches Taschengeld. Das ist also eine absolut kostengünstige Möglichkeit, Französisch mit Native Speakern zu lernen und viele neue Erfahrungen zu machen.

Termine für 1-monatigen Aufenthalt: zum Beispiel

  • Mai 2018 oder Juni 2018 franz. Schüler/in an der WIMO
  • September 2018 österr. Schüler/in an franz. Schule

Auch längere Aufenthalte sind nach Absprache mit der WIMO und im Einverständnis mit der Gastfamilie möglich.

Unsere Partnerschule:
Die Partnerschule ist das Lycée Tesla in Dourdan, 60 km südlich von Paris mit einem Deutsch-Schwerpunkt. Dort gibt es eine Reihe am Austausch interessierte Schüler im Alter von 15/16 Jahren.

http://www.lyc-tesla-dourdan.ac-versailles.fr/

Die Anmeldung erfolgt bitte über die Französischlehrerin.
Wir freuen uns auf zahlreiche Interessenten!

Schüleraustausch mit Frankreich - Schülerberichte (Jänner bis März 2019)

Nina Paulitsch, 2BHW

Ich war 5 Wochen in Frankreich, was mir eindeutig geholfen hat Französisch und auch die Franzosen generell besser zu verstehen. Am Anfang war alles sehr überwältigend für mich und ein bisschen zu viel, weshalb ich zuerst nur ein Paar Wörter wie „Baguette“ und „Bonjour“ verstanden habe. (Sowieso die wichtigsten zwei Wörter). Meine Gastfamilie hat jedes Wochenende etwas mit mir unternommen. Das Highlight war eindeutig Disneyland, am Ende meines Aufenthalts in Dourdan. Obwohl das Shoppen auf dem Champs-Élysées auch ein schönes Erlebnis war. Insbesondere die Louis Vuitton Boutique hat mich fasziniert. In Frankreich habe ich auch neue Freunde gefunden. Zum Beispiel die zwei kleinen Schwestern meiner Austauschpartnerin Julie sind mir ans Herz gewachsen. Doch auch ihre Eltern waren immer sehr nett und spätestens als ich für sie Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat und als Nachspeise Kärntner Reindling gezaubert habe, waren sie von mir begeistert. Überhaupt die kleinste Schwester meiner Austauschpartnerin, von der ich schon eine Einladung zu ihrer Geburtstagsparty bekommen habe, wollte mich nicht mehr gehen lassen, da ich jeden Tag mit ihr ein Kinderbuch gelesen habe.

Lors de mon dernier week-end à Dourdan, la famille de Julie m'a emmené à Disneyland. C'était l'un des plus beaux jours de ma vie parce que j'aime beaucoup Disney. J'adore regarder les films de Disney depuis mon enfance. On a passé toute une journée à Disneyland. Pour le goûter, il y avait du « Reindling »  (autrichien !) et au déjeuner, j'ai mangé une pizza en forme de Mickey Mouse. On a profité autant qu'on a pu et on a fait de grosses montagnes russes. Julie et ses deux petites sœurs étaient également enthousiastes à propos de Disneyland. J'ai acheté beaucoup de souvenirs pour mes amis, ma famille et pour moi. Le soir, après le beau feu d'artifice et la parade, tout le monde était très fatigué et heureux de rentrer enfin à la maison.

Es war eine sehr schöne Zeit in Frankreich, und mit so einer freundlichen Gastfamilie hatte ich auch nicht so viel Heimweh. Ich würde es jedem weiterempfehlen, da man nur so eine Sprache richtig lernen kann und dadurch auch noch die Welt sieht!

Sarah Haberz, 2 BHW:

Frankreich im Allgemeinen war sehr schön für mich. Der Schüleraustausch war eine tolle Erfahrung für mich und sehr lehrreich. Bei meinem Aufenthalt war es zwar kalt und windig aber trotz allem hatte ich gute Laune. Die Austauschpartnerin Perrine empfing mich mit ihren Eltern herzlich am Flughafen. Sie fuhren auf dem Weg zu ihnen nach Hause sogar extra durch Paris und der erste Eindruck war einfach nur toll. Da ich kurz nach Weihnachten hinflog war noch alles mit Lichterketten geschmückt. Die Schule in Frankreich ist anders als wie bei uns, allein schon dass sie jeden Tag bis  5 halb 6 Unterricht haben. Sie haben aber dafür auch lange Pausen, die über 1 Stunde dauern. Meine Austauschpartnerin Perrine war vieles mit mir anschauen: Die Kathedrale Chartres, das Schloss Versailles, Paris und Tréport, eine Gemeinde am Meer. Das Schloss Versailles und Paris waren für mich am schönsten. Das Schloss in Versailles war einfach atemberaubend schön und groß. Von Paris kann ich auch so viel erzählen. Ich sah den Eiffelturm, die Kathedrale Notre Dame, den Louvre und noch vieles mehr. Ich konnte viele Bilder von meinen Aufenthalten machen und somit viele schöne Momente festhalten. Ich lernte bei meinem Aufenthalt viele Freunde und Familienmitglieder von Perrine kennen.

Johanna Lassnig, 3BHW

Im Rahmen eines Austausch Programmes unserer Schule mit dem Lycée Tesla in Dourdan, bot sich mir die Möglichkeit ein Monat in Frankreich zu verbringen.

Ich verbrachte 33 Tage bei einer sehr herzlichen und lustigen Gastfamilie, die ca. 30 Minuten außerhalb von Paris wohnt. Meine Gastschwester Solène und ihre Familie waren so nett, ihr Leben mit mir zu teilen und meine Gasteltern haben mich wie ein viertes Kind aufgenommen. Ich hatte das große Glück, dass die zweiwöchigen Ferien in meinen Aufenthalt fielen, weshalb ich mit meiner Gastfamilie eine Woche in ihrem Ferienhaus in der Bretagne verbringen konnte. Wir besichtigten unter anderem den „Mont-Saint-Michel“ in der Normandie, die Stadt St. Malo und verbrachten viel Zeit am Meer in Erquy. Nach den Ferien besuchten meine Familie und ich Chartres, das Schloss Chambord im Loire-Tal und Rambouillet. Besonders gut hat mir die Besichtigung des Schlosses Versailles und der dazugehörigen kleineren Schlösser wie dem Grand Trianon und dem Petit Trianon gefallen. Zu meiner Begeisterung verbrachten wir auch zwei Tage in der Hauptstadt Frankreichs – in Paris. Meine Gasteltern zeigten mir die Conciergerie, in welcher Marie-Antoinette inhaftiert war, das Musée d´Orsay, den Eiffelturm und die Kathedrale Notre-Dame de Paris.

Doch der Aufenthalt bestand natürlich nicht nur aus Ferien und Unternehmungen. Zweieinhalb Wochen besuchte ich mit Solène die Schule. Im Lycée Tesla dufte ich viele neue Menschen kennen lernen und natürlich meine Sprachkenntnisse verbessern. Es war spannend, für einen Monat ein komplett anderes Leben zu leben und zu sehen, wie ein Schulalltag in einem anderen Land abläuft. Alleine schon der Beginn des Unterrichtes um halb neun, oder das Essen in der Kantine waren eine Umstellung für mich. Zuhause bei meiner Gastfamilie wurde fast ausschließlich Französisch geredet. Dadurch konnte ich viele verschiedene neue Dinge lernen. Ob durch das Spielen mit meiner 5-Jährigen Gastschwester Clémentine, das Filmeschauen mit meinem 12-Jährigen Gastbruder Paul oder das Kochen mit meiner Gastmutter Gwen – der Wortschatz wurde von Tag zu Tag größer.

Ich kann jedem/r einen Schüleraustausch nur ans Herz legen. Man kann die Erfahrung mit nichts vergleichen und nirgends lernt man so viel, wie in dem Land, in dem die Fremdsprache gesprochen wird. Ich bin wirklich glücklich und dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, an diesem Projekt teilzunehmen.

Schüleraustausch - Italien

Der Schüleraustausch mit dem Istituto professionale von Recoaro Terme im Veneto läuft seit Februar 2017. Diese Schule, nahe den kleinen Dolomiten, ist ebenso wie unsere Schule eine berufsbildende höhere Schule mit einem gastronomischen Schwerpunkt.

Für eine Woche laden wir die italienischen SchülerInnen zu uns nach Kärnten ein. Die Unterbringung findet bei den österreichischen Familien statt, somit sind die Gasteltern für die Verpflegung und Unterbringung sowie das Abend- bzw. Freizeitprogramm der Gäste verantwortlich. Während dieser Woche wird ein kulturelles, aber auch schulisches Programm zusammengestellt. Alle SchülerInnen besuchen gemeinsam den Unterricht in einzelnen Klassen. Es wird zum Teil gemeinsam gekocht, die Stadt Klagenfurt erkundet, verschiedene (gastronomische) Betriebe besucht, und es gibt kulturelle Aktivitäten.

Im Gegenzug dafür fahren unsere WIMO-SchülerInnen für eine Woche auf Besuch nach Recoaro Terme. Dort wohnen unsere TeilnehmerInnen am Schüleraustausch bei den Gastfamilien und lernen auf diese Weise ihre (Gast-) Familie besser kennen. Wie leben die Italiener wirklich? Wie läuft der Alltag in einer italienischen Familie ab? Welche Gewohnheiten und Traditionen leben die Italiener jeden Tag?

Ziel dieses Schüleraustauschprogramms ist es, den SchülerInnen die Möglichkeit zu bieten, Jugendliche aus unserem Nachbarland kennenzulernen und die italienischen Sprachkenntnisse zu vertiefen. Außerdem soll ein tieferes, kulturelles und soziales Bewusstsein für die Jugendlichen des Alpe-Adria-Raums geschaffen werden, das nicht nur aus unserer gemeinsamen Geschichte resultiert, sondern auf einem besseren Verständnis der romanischen/italienischen Kultur aufbaut – ein wichtiger Beitrag für ein modernes Europa.  

Da die SchülerInnen bei Gastfamilien untergebracht sind, werden die Kosten relativ niedrig gehalten. Es fallen lediglich Kosten für den Bus (ca. 180,-€ ), der uns zur Partnerschule bringt und wieder abholt, an. Natürlich muss auch ein wenig Taschengeld für die Woche in Italien mit eingerechnet werden!

Schüleraustausch WIMO Klagenfurt/ EOI Guadalajara, Spanien

Das wunderschöne Gebiet um Madrid und die Hauptstadt selber haben es unseren Schülern und Schülerinnen seit Jahren angetan. Wir haben das Glück, mit der EOI in Guadalajara zusammenzuarbeiten, einer kleinen Stadt, die von der Größe her ungefähr mit Klagenfurt zu vergleichen ist.

Ebenso wie uns das gesellschaftliche und kulturelle Leben, die überaus große Herzlichkeit seiner Bewohner begeistert haben, hat auch unser Zuhause die jungen Spanier und Spanierinnen bei ihrem Besuch im frühsommerlichen Klagenfurt fasziniert.

Freunde zu finden in einem fremden Sprach- und Kulturkreis bedeutet Freude und Erweiterung der Sichtweisen, fördert die Neugierde und die Lust am Lernen, denn vor allem durch den direkten Kontakt erfährt man, warum, wofür und für wen man etwas tut.

Diesen Austausch fortzusetzen ist unser großer Wunsch, ein neuer Kontakt zu einer zusätzlichen Partnerschule in Alcalá de Henares, der Heimatstadt des Don Quijote, ist im Gange und die Aussicht, den einwöchigen Austausch für interessierte Schüler und Schülerinnen auf einen Monat auszudehnen, liegt damit nicht mehr fern.