Kulturfahrt nach Amsterdam der 4AHW und der 3AMW

Wie bitte? Nicht London, Paris, Rom oder was es sonst so an Hauptstädten und Kulturhighlights gibt? Keine Sprachreise? Amsterdam?

Trotz vieler Fragezeichen haben sich die 4AHW und die 3AMW von 3. – 7. Mai auf die Reise in die Hauptstadt der Niederlande gemacht. Für einige war es der erste Flug ihres Lebens und damit schon das erste beeindruckende Erlebnis.

Ein sehr dichtes und abwechslungsreiches Kulturprogramm füllte die fünf Tage in Amsterdam. Nach einem ersten Beschnuppern der Stadt nach der Ankunft gab es am nächsten Tag eine Stadtführung, bei der die historische und kulturelle Bedeutung der Stadt spannend und jugendgerecht präsentiert wurde.

Das Anne-Frank-Haus wollen Tausende von Besuchern aus aller Welt sehen und erleben – dafür nimmt man über zwei Stunden Anstehen in Kauf, was sich auszahlt. Die Räume, in denen Anne Frank ihr berührendes Tagebuch verfasst hat hautnah zu erleben ist etwas Besonderes.

Rembrandt, Vemeer, Van Gogh – große Namen, die jeder kennt, Künstler, welche die europäische Kunstgeschichte wesentlich geprägt haben. Im Rijksmuseum und im Van-Gogh-Museum bekamen wir einen Einblick in die Welt der Malerei.

Auch Essen und Trinken gehören zur Kultur – auch für eingeschworene Nicht-Biertrinker ist das „Heineken-Experience“ mit seiner Multimediashow ein Erlebnis. Man sieht, hört, riecht, spürt und schmeckt, wie Bier hergestellt wird. Bis hin zur Marketingstrategie und den Werbemaßnahmen eines Weltkonzerns erfährt man hier alles rund um ein Kultgetränk.

Zwar blies ein kalter Wind vom Atlantik her und der Himmel war grau, doch das konnte dem Charme von Zaanse Schans nichts anhaben. Windmühlen, wie man sie von Bildern kennt, zur Öl- und Farbherstellung oder um Holz zu bearbeiten prägen das Bild dieses Dorfes am Meer. Volendam, ein weiterer Küstenort, ist bekannt für seine Käseherstellung, da ging es ans Verkosten und Einkaufen.

Amsterdam ist nicht zuletzt für seine Grachten bekannt, also durfte eine Bootsfahrt durch die Kanäle nicht fehlen. Die Stadt aus dieser ganz anderen Perspektive zu sehen war für alle ein schönes Abschlusserlebnis, bevor es wieder Richtung Heimat ging.

Ich möchte unbedingt noch einmal hierher kommen!“ – „Das war die schönste Reise meines Lebens!“ – „Das war eine sehr schöne Erfahrung, für die ich dankbar bin.“ Soweit die Kommentare der Schülerinnen und Schüler.

Die Begleitlehrerinnen Prof. Mag. Gertrude Kreuz und Prof. Mag. Gerda Ogris durften sich nicht nur an einer schönen Reise erfreuen, sondern auch an der tollen Pünktlichkeit, vorbildlichen Disziplin und am guten Miteinander der Schülerinnen und Schüler.
(Mag. Gerda Ogris)

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