Berufspraktische Tage der 3. Jahrgänge in GSOZ

Vom 02.05.2018 bis 04.05.2018 haben wir die berufspraktischen Tage in verschiedenen Institutionen des Gesundheits- und Sozialbereiches absolviert. Wir waren im Kindergarten, im Altersheim, beim Zahnarzt, bei einer Tagesmutter, in der Apotheke, beim Roten Kreuz, im Hort, in der Diakonie de la Tour und im Landeskrankenhaus Klagenfurt.

Nun möchte ich über meine interessanten Erfahrungen im ELKI und in der Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie berichten. Ich ging mit den Krankenschwestern und den Ärzten mit zur Visite. So lernte ich die Patienten kennen. Ich durfte vier Operationen beobachten, wie zum Beispiel eine Oberlidkorrektur. Das war ein wirklich spannender Tag für mich. Die Ambulanz war für die Patienten wie ein Hausarztbesuch. Sie sind zur Kontrolle gekommen, haben Nähte gezogen bekommen und die Termine für die OPs wurden festgelegt. Am letzten Tag war ich im ELKI auf der Kinderstation. Die Mütter kamen mit ihren Babys zur Kontrolle. Bei den Babys wurde eine Ultraschalluntersuchung gemacht, die Körpertemperatur gemessen, sie wurden gewogen und vieles mehr. Die Krankenschwestern haben den Eltern geholfen die Babys zu baden, zu füttern und an-und auszuziehen. Natürlich wurden auch offene Fragen der frischgebackenen Eltern beantwortet. Am Ende durfte sogar auch ich den Krankenschwestern bzw. den Eltern bei all diesen Arbeiten helfen, was mich sehr erfreute. (Uršula Paulič)

Meine berufspraktischen Tage durfte ich auch im LKH Klagenfurt auf der Station K – Urologie verbringen. An meinem ersten Tag begleitete ich die Krankenschwestern. In der Früh startete der Tag mit der Visite, gefolgt vom Austeilen der Medikamente, dem Fieber- und Blutdruckmessen und den Verbandswechseln. Diese Tätigkeiten durfte ich dann auch schon ab dem zweiten Patienten übernehmen. Beim Verbandswechseln wurde ich auch gleich mit dem Ausmaß der Wunden der Patienten konfrontiert. Die Narben, welche wir versorgten, waren teilweise bis zu 35 cm lang. Ich durfte auch die Klammern entfernen und bei der Wundversorgung helfen. Am zweiten Tag wurde ich zu den Pflegerinnen eingeteilt. Dort lernte ich unter anderem was man bei der Pflege von bettlägerigen Patienten beachten muss, wie man die Betten richtig desinfiziert und bezieht. Außerdem war ich für die Versorgung von Patienten mit Wasser oder auch Nahrung zuständig. Am letzten Tag fühlte ich mich schon richtig gut auf der Station integriert, da ich bereits viele Routinearbeiten übernehmen und so die Schwestern und PflegerInnen etwas entlasten konnte. Nach diesen drei abwechslungsreichen Tagen fiel mir der Abschied sehr schwer. (Sarah Preitenegger)

Die berufspraktischen Tage waren für uns alle sehr lehrreich und wir haben viele Erfahrungen gesammelt. Manche haben in den drei Tagen entschieden, dass sie später einmal in diesen Bereichen tätig sein wollen, andere wiederum nicht. Trotzdem haben alle das kurze Praktikum mit positiven Eindrücken beendet.

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