Kräuterworkshop

Archäologen nehmen an, dass schon die Steinzeitmenschen vor ca. 50000 Jahren Kräuter benutzten, um ihre Mahlzeiten abwechslungsreicher zu machen und den Geschmack zu verbessern. Im Laufe der Zeit ging das meiste Wissen jedoch verloren. Denn im 19. Jh. verarbeitete man rund 400 verschiedene Pflanzen, heute jedoch konzentriert man sich nur noch mehr auf ca. 30 verschiedene Pflanzensorten. Um uns dieses Wissen wieder näher zu bringen, besuchte uns am Montag dem 09. April 2018 Frau Ingrid Gaubinger und machte mit uns einen Workshop. Am Anfang gab sie uns Kärtchen, welche wir den richtigen Kräutern zuordnen sollten. Schon dies stellte eine Herausforderung dar, weil unser Wissen nicht weit über Gänseblümchen, Veilchen, Löwenzahn und Brennnesseln hinausreichte. Des Weiteren erklärte sie uns, dass die Kräuter heilende und verschiedene Eigenschaften besitzen. Brennnessel enthalten zum Beispiel viel Kieselsäure und wirken blutreinigend. Wir erfuhren, dass die giftigen Pflanzen in der Homöopathie eingesetzt werden und positive Wirkungen zeigen. Am Ende unseres Workshops hatten wir noch die Möglichkeit zusammen mit Frau Gaubinger und Frau Professor Holzinger eine Gänseblümchencremesuppe und eine Brennnessel-Tarte herzustellen. Anfangs waren wir skeptisch, wie die Speisen schmecken würden, doch letztendlich waren wir alle überrascht, wie genussvoll sie waren.

Der Kräuterworkshop war sehr lehrreich und wir würden jedem so einen Workshop empfehlen, da man mit sonst „übersehenen“ Kräutern wirklich Wunder bewirken kann.

Uršula Paulič & Sarah Preitenegger (3BHW)

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