Unternehmerin macht Schule

Frau in der Wirtschaft Kärnten startet Projekt für Schüler an der WiMo Klagenfurt Wie Unternehmertum von heute aussieht, das zeigt ein neues Projekt von „Frau in der Wirtschaft Kärnten“ den Schülern

Frau in der Wirtschaft Kärnten startet Projekt für Schüler an der WiMo Klagenfurt

Wie Unternehmertum von heute aussieht, das zeigt ein neues Projekt von „Frau in der Wirtschaft Kärnten“ den Schülern von bildenden sowie berufsbildenden höheren Schulen. Jugendliche können dabei mit Unternehmerinnen über ihre Vorstellungen, Werte und Wünsche an künftige Arbeitgeber sprechen – und sich Tipps für die eigene berufliche Zukunft holen. Die Wirtschaftskammer Kärnten vernetzt damit die Fachkräfte von morgen mit den Unternehmerinnen aus dem Bezirk.

Vier Unternehmerinnen zu Besuch bei WiMo-Schülern

Die Lage eines Arbeitgebers zählt. Zumindest für die Schüler der WiMo in Klagenfurt. Gemeinsam mit vier Klagenfurter Unternehmerinnen sprachen sie in einer Schulstunde über das Unternehmertum von heute, die Arbeitswelt der Selbstständigen und Jobchancen in der Zukunft. Um als Betrieb für die junge Generation attraktiv zu sein, zählen auch Arbeitsklima, der Umgang miteinander und Familienfreundlichkeit. Umgekehrt erwarten Unternehmerinnen von ihren jungen Mitarbeitern neben den fachlichen Voraussetzungen Loyalität und Pünktlichkeit. Den Austausch auf Augenhöhe ermöglichte das neue Projekt „Unternehmerin macht Schule“ von Frau in der Wirtschaft Kärnten.

KMU als attraktive Arbeitgeber

Das Pilotprojekt an der WiMo Klagenfurt, bei der auch Landesschulinspektorin Renate Kanovsky-Wintermann, WiMo-Direktor Hermann Wilhelmer, Fachvorstände und Lehrkräfte der Schule mitmachten, kam gut an. Jetzt soll das Projekt auf alle Bezirke ausgeweitet werden. Bei Interesse können sich Schulen und Lehrer direkt bei Frau in der Wirtschaft Kärnten melden.

„Wir wollen mit dem Projekt ein zeitgemäßes Bild vom Unternehmertum vermitteln und den Jugendlichen verschiedene Berufswege aufzeigen. Gleichzeitig haben wir im Austausch mit den Jugendlichen die Möglichkeit zu erfahren, wie sie Wirtschaft sehen und wie Betriebe für die junge Generation noch attraktiver werden können“, erklärt Carmen Goby, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Kärnten und Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft. „Das Herz der Kärntner Wirtschaft schlägt in kleinen Strukturen“, sagt Goby. Und das war den Schülern noch nicht bewusst.

Wirtschaft erlebbar gemacht

Die Jugendlichen überraschte es, wie viele Betriebe in Kärnten von Frauen geführt werden und dass auch in jungen Jahren ein Schritt in die Selbstständigkeit möglich sei. Bestes Beispiel ist WiMo-Absolventin Verena Kulterer. Mit 23 Jahren eröffnete sie das Katzencafé in Klagenfurt und wurde von den Schülern über Finanzierung und Organisation ausgefragt.

Tanja Blank, Direktorin vom Seepark Hotel, wollte vor 30 Hoteldirektorin werden – und schaffte es mit 28. Sie gab auch Tipps rund um die Bewerbung.

Birgit Brommer von Blumen Brommer erzählt, wie sie in dritter Generation den Familienbetrieb übernahm und diesen fit für die Zukunft machte. Absolventen und Studienabbrecher haben bei ihr bereits eine Lehre absolviert und so nach der Matura beruflich durchgestartet. Alle drei Unternehmerinnen gaben den Schülern mit auf dem Weg: Alles ist möglich, wenn man für eine Sache brennt.

Bei einem Quiz konnten die Schüler ihr Wissen über die Kärntner Wirtschaft unter Beweis stellen. Die Gruppe mit den meisten richtigen Antworten freute sich über einen Gutschein im Katzencafé.

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