Matinée anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktages

75 Jahre ist es bereits her, am 27. Januar 1945, dass die Opfer des Holocausts aus dem ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz von der Roten Armee befreit wurden. In Erinnerung an diesen Tag gedenken wir aller Opfer, die unter der systematischen Tötungsindustrie des nationalsozialistischen Regimes ihr Leben lassen mussten und auch derer die noch heute unter uns sind, um von der Shoah als ZeitzeugInnen zu berichten.

Einer dieser ZeitzeugInnen ist Erich Richard Finsches. Er wurde 1927 in Wien geboren und erlebte die Schrecken dieses Regimes am eigenen Leib, von seiner Flucht mit 11 Jahren aus einem Arbeitslager in Eisenerz, über seine Spionageaktivitäten gegen die Nationalsozialisten in Budapest, bis hin zu seiner Deportation nach Auschwitz und später nach Dachau. Herr Finsches hat seine Vorliebe für einen guten „Schmäh“ nie verloren. Er widmet sein Leben als 93jähriger voll and ganz der Aufklärungsarbeit, insbesondere für die junge Generation. Dazu gehört es, seine bemerkenswerte Geschichte immer wieder zu teilen und zu erzählen.

Rassismus, Antisemitismus und Intoleranz sind wütende Feuer in unserer Gesellschaft. Es liegt an uns, diesem Feuer den Sauerstoff zu nehmen und diese fürchterliche Flamme zu ersticken. Gemeinsam werden wir dafür sorgen, dass solche menschenverachtenden Ideologien zukünftig keinen Platz mehr finden.

„Wer die Geschichte nicht kennt und sich damit nicht auseinandersetzt, läuft Gefahr, die gleichen Fehler wieder zu begehen.“
-Bundespräsident Alexander Van der Bellen

Lukas Lesiak 4BHW

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