Brandneue Produktionsstätte: Besuch der 1AWF beim Wienerroither in Moosburg
„Viele Menschen geben große Summen für technische Geräte, Mode und Makeup aus – wenn es jedoch um Lebensmittel geht, greift man oft zu Billigprodukten“, mit diesem Gedanken startete Karin Wienerroither die Führung durch den gerade erst eröffneten Betrieb in Moosburg. Dort werden ausschließlich regionale Rohstoffe verarbeitet, die Teige bekommen genug Zeit zum „Gehen“ und zum Fermentieren, wodurch das Brot viel bekömmlicher und gesünder ist.
Diese und viele weitere interessante Informationen bekam die 1AWF bei ihrem Besuch der Bäckerei in Begleitung von Prof. Birgit Leitsberger und Prof. Gerda Ogris-Stumpf im Rahmen des Faches Berufsorientierung.
Im hochmodernen Betrieb, der auch architektonisch sehr ansprechend ist, durfte die Klasse den Lehrlingsraum und die Büroräume anschauen, von wo aus man durch große Glasfenster die gesamte Produktionsstätte überblicken kann. Auch die Umkleide und Spinde, den Gemeinschaftsraum, wo die Mitarbeitenden jeden Tag gratis Kaffee und Jause bekommen, konnten besichtigt werden.
„Danach durften wir, aufgrund der Hygienevorschriften mit Haarschutz ausgestattet, die Bäckerei und Konditorei besuchen“, erzählten die Schüler*innen, „Es war Hochbetrieb mit der Herstellung von Semmel- und Briochekrampussen sowie Weihnachtskeksen. Wir waren alle sehr beeindruckt von der Kombination aus modernsten, riesigen Geräten und handwerklichem Können der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.“ Auch das Expedit und die Abteilung, welche Weckerl und andere Snacks für die Filialen herstellt, war Teil der Tour. Der Firmenchef, Martin Wienerroither, begrüßte die Lernenden im Lagerraum und zeigte die Silos mit dem Getreide für das Gebäck. Zum Schluss bekamen alle eine Kostprobe aus der Bäckerei und Getränke.
Das sagen die Schüler*innen
„Ich fand es sehr spannend, dass wir einen Einblick hinter die Kulissen bekommen haben“, meinte Katharina Müller.
„Man arbeitet hier 40 Stunden und bekommt für die Arbeit in den Nachtstunden sehr gut bezahlt“, stellte Santino Hollauf fest.
„Die Vogelperspektive hat mir sehr gut gefallen,“ sagt Niklas Preinig.
„Ich fand es sehr gut, dass wir viel über die Lehrberufe gesprochen haben“, meinte Sarah Teubl.
„Es hat mir hier so gut gefallen, dass ich meine berufspraktischen Tage bei dieser Firma machen werde“, freut sich Constantin Ranner.






