Landeswettbewerb: WI'MO mit vier Junior Companies vertreten
Nach den Osterferien beginnt für die diesjährigen Junior Companies der WI’MO die heiße Phase. Gleich vier Unternehmen riefen die beiden vierten Klassen der Modeabteilung in diesem Schuljahr ins Leben, betreut werden sie von Prof. Verena Horacek und Prof. Elke Wernegger. Ehe am 7. Mai der Landeswettbewerb steigt, stellen sich die Jugendlichen dem Elevator Pitch, um auch die Expertenjury überzeugen zu können.
Von der eigenen Idee zum wirtschaftlichen Erfolg
Im Mittelpunkt der vier Unternehmen stehen die Ideen der Jugendlichen, die ihre Visionen in betriebswirtschaftliche Konzepte überführen und Produkte selbst herstellen; begleitet werden sie dabei von Wirtschaftspädagoginnen sowie Modeexpertinnen. Ebenso arbeiten sie Marketingkonzepte aus – und managen nebenher alle Prozesse eines Unternehmens mit unterschiedlichen Abteilungen.
Die Junior Company Yuria setzt auf Produkte mit Herz: Handgefertigte Erinnerungsstücke zeigen die innige Bindung zwischen Mensch und (Haus-)Tier auf, ob in Form von individuell gravierten Armbändern oder personalisierten Stofftieren. „Jedes Produkt ist ein einzigartiges Symbol für Liebe, Nähe und Erinnerung“, betonen die Jungunternehmerinnen.
GUAT richtet sich hingegen vor allem an Frauen und Mädchen mit Bauch- oder Rückenschmerzen. Eigens gefertigte Kirschkernkissen sollen hierbei helfen. Entstanden ist aber auch eine Nebenlinie: Sport-GUAT. Die Gründerinnen erklären: „Mit dem Sport-GUAT kann man wichtige Gegenstände wie Handy oder Schlüssel während des Sports komfortabel eng und sicher am Körper tragen.“
Liebe fürs Detail und Bewusstsein für Nachhaltigkeit stellen hingegen die Mitarbeiterinnen von TieMeUp unter Beweis: Sie haben Krawatten recycelt und daraus individuelle Schnürsenkel gefertigt, damit Kundinnen und Kunden sich mit ihren Sneakers aus der Masse abheben können: „Wir wollen mit unseren Schnürsenkeln mehr aus Schuhen herausholen und mit individuellen Designs den persönlichen Style unterstreichen.“
Eine gesellschaftliche Message verschickt schließlich das Team von unSTIgmatized. Sie treten an, um sich einem Tabuthema zu widmen: sexuell übertragbaren Infektionen. „Unsere Produkte bestehen aus 3D-gedruckten Anhängern und Stickern der fünf verschiedenen Mikroben (HIV/AIDS, HPV, Chlamydien, Gonorrhö, Syphilis) und Armbändern, die aus gespendeten Krawatten hergestellt werden“, erklären die Jungunternehmerinnen und -unternehmer. Zu jedem Kauf gibt es zusätzlich eine Karte mit Informationen zu einer dieser Krankheiten.
Landeswettbewerb im Mai
Die Gründung der Junior Companies verschiedener Kärntner Schulstandorte wird seitens der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft Kärnten begleitet. Als Höhepunkt wartet Anfang Mai der Landeswettbewerb – eine Leistungsschau der jungen Gründerinnen und Gründer, die nicht nur ihr Konzept in Form eines Pitches auf der großen Bühne vorstellen, sondern auch im Gespräch sowie mit ihrem Geschäftsbericht die Expertenjury zu überzeugen versuchen.
„Gerade weil unsere Schülerinnen und Schüler mit ihren praktischen Fähigkeiten nicht nur Produkte präsentieren, sondern tatsächlich selbst herstellen können, wollen wir auch im kärntenweiten Vergleich einen Spitzenplatz erreichen. Noch viel wichtiger sind aber zweifellos die Erfahrungen, die unsere Jugendlichen in diesem Jahr sammeln können“, betont Direktorin Michaela Graßler.
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