Das Open Skills Lab geht in die zweite Saison: Erstmals widmen sich die dritten Jahrgänge in den vier Säulen verschiedenen Projekten – und das im Schnitt gleich drei Stunden pro Woche. „Dabei arbeiten Lehrkräfte verschiedener Fachbereiche in ambitionierten Vorhaben zusammen, ob im fachpraktischen Unterricht und zu den kommerziellen Hintergründen oder zu sozialen und kulturellen Themen. Nach inhaltlichen Überlegungen werden einzelne Unterrichtseinheiten geblockt abgehalten, um eine intensive Auseinandersetzung zu ermöglichen“, erklärt WI’MO-Direktorin Michaela Graßler.
Prof. Frederik Dörfler-Trummer und Prof. Patricia Schober widmen sich mit ihren Schützlingen der gesellschaftskritischen Popmusik – entstehen sollen eigene Songs, die sich mit globalen Fragen auseinandersetzen. Der Anspruch: Songs mit Wirkung schreiben, produzieren und vermarkten
In diesem Zusammenhang arbeiten die Jugendlichen allerdings nicht nur im Musiksaal der WI’MO, sondern werden auch von Profis aus der Branche begleitet. Eine erste Exkursion führte dieser Tage ins renommierte Klagenfurter Tonstudio „Frei Audio“. Dörfler-Trummer: „Studiobetreiber Andreas Frei gab uns exklusive Einblicke in seine auf Filmton-Postproduktion spezialisierte Arbeit und interessante Informationen zu Themen wie Akustik, Surround-Sound oder die Aufgaben eines Foley-Artists.“
Besonderes Highlight: Die Gruppe erhielt einen Sneak-Peak in in Freis aktuelles Projekt „Downhill Skiers – Ain’t No Mountain Steep Enough“, eine Dokumentation über internationale Spitzen-Abfahrtsläufer, die im Oktober dieses Jahres ihre Premiere feiert.
Doch nicht nur die Einblicke in das Business hinterließen Eindruck, die Schüler*innen konnten sich auch selbst versuchen. Dörfler-Trummer: „Sie erhielten die Möglichkeit, selbst in die Rolle von Synchronsprecher*innen zu schlüpfen und einen Satz aus einem in Produktion befindlichen Kärnten-Krimi neu einzusprechen.“




