Exkursion ins kärnten.museum: 2CHW erforscht das Anthropozän
Direkt nach den Weihnachtsferien ging es für die 2CHW im Rahmen des Unterrichtsfaches Geschichte und Politische Bildung gemeinsam mit der Klassenvorständin Prof. Patricia Schober in das kärnten.museum.
Zu Beginn der Überblicksführung vermittelte Christin Plangger interessante Informationen zur Entstehung und Entwicklung des Museums. Anschließend ging es zu den ersten Exponaten. Da der inhaltliche Schwerpunkt auf der Geschichte lag, wurden die naturwissenschaftlichen Ausstellungsräume zunächst ausgelassen und direkt mit der Erdgeschichte und Klimaentwicklung begonnen. Dabei setzten sich die Schüler*innen unter anderem mit der Frage auseinander, warum wir uns noch immer in einer Eiszeit befinden und weshalb es in Kärnten keine Landsaurierfunde gibt.
Ein besonderes Augenmerk galt dem Neusticosaurus, einem kleinen, schwimmenden Reptil, dessen Funde unter anderem in den Gailtaler Alpen gemacht wurden. Obwohl er sehr klein war, stellt er ein wichtiges Leitfossil für den Raum dar.
Danach führte der Rundgang weiter ins Anthropozän, das Zeitalter des Menschen. Dort erhielten die Schüler*innen Einblicke in die Geschichte von der Zeit der Jäger und Sammler über die Kelten und Römer, durch das Mittelalter bis hin zum Barock. Ganz nebenbei erfuhren die Schüler*innen auch, wie mit archäologischen Funden im eigenen Garten korrekt umzugehen ist.
Prof. Schober bedankte sich herzlich bei Frau Plangger für die informative, abwechslungsreiche und anschaulich gestaltete Führung.
Das sagen die Schüler*innen
Verena Müller: „Es war sehr spannend und umfangreich. Neu für mich war die Information, dass Höhlenbären früher Pflanzenfresser waren.“
Auch Denise Wolte hat der Museumbesuch gut gefallen: „Es war informativ und sehr spannend. Besonders interessant fand sie, „dass es früher viele verschiedene Münzen gegeben hat und diese mit verschiedenen Motiven bedruckt wurden“.
Sarah Jöri findet, der Museumsbesuch „war eine tolle Möglichkeit, etwas über unser Kärnten zu lernen“. Schade findet sie es aber, dass „es nicht so viele spannende Ausgrabungen in Kärnten zu sehen gab“.
Valentina Haselsberger fand die „Führung […] sehr informativ und trotzdem interessant gestaltet“. Und sie ergänzt in ihrem Feedback: „Ich finde die Besuche verschiedenster Museen sollten öfter in den Unterricht mit eingebaut werden, da man viel lernt und sie sehr spannend sind.“




