„Wer bin ich ohne Filter?“ Dancical „A Social Lie“ im Konzerthaus
Zwischen Social Media, Oberflächlichkeit, Vertrauen, familiären Problemen und dem schulischen Alltag setzt das Dancical „A Social Lie“ vom Verein der Dance-Industry an. Ziel des Stücks ist es, Jugendliche auf genau diese Themen, die den Alltag junger Menschen prägen, aufmerksam zu machen, und sie zum Nachdenken über ihren eigenen Umgang mit sozialen Medien anzuregen. Mehrere Klassen – darunter 1AWF, 1DHW, 2BHW, 3AHM und 3BHM – besuchten die Aufführung im Konzerthaus Klagenfurt.
TikTok, Instagram, Snapchat sind Apps, die die Schüler*innen täglich nutzen. Dabei werden die möglichen Gefahren sozialer Medien oft unterschätzt. Themen wie das Verschwimmen der Grenzen zwischen realer sowie virtueller Welt, die Risiken von Fotos im Internet sowie Cybermobbing, das online entsteht und auch in Schulen ausgetragen werden kann, stehen im Mittelpunkt des Stücks. Den Zuschauer*innen wurden dabei zentrale Fragen mit auf den Weg gegeben: „Wer bin ich wirklich? Was bleibt von mir übrig?“- ohne Filter, ohne Social-Media-Posts und ohne Tiktok-Videos.
WI'MO-Power auf der Bühne
Neben dem lebensnahen Zugang durch diese aktuellen Themen wurde die Handlung durch zahlreiche moderne Tanzeinlagen aufgelockert. Nach der Aufführung hatten die Schüler*innen außerdem die Möglichkeit, mit den Protagonist*innen ins Gespräch zu kommen – und konnten feststellen, dass gleiche mehrere (ehemalige) WI’MO-Schüler*innen den Bühnenerfolg möglich machte. So brillierten Magdalena Lomsek (2BHW), Mia Gruber (3AHM) sowie Tristan Prawda, der im Vorjahr die einjährige Fachschule abgeschlossen hatte, im Scheinwerferlicht. Und damit nicht genug: Jasmin Eberl-Seeger, die beim Dancical gekonnt Regie führte, absolviert aktuell ein Praktikum an der WI’MO.
Das sagen die Schüler*innen:
Lilly Hudelist (2BHW): „Die Schauspieler waren wirklich super. Ich würde das Stück jedem empfehlen, der es noch nicht gesehen hat. Eine super Kombination aus aktuellen Themen, Tanz und Theater.“
Mia Trampitsch (2BHW): „Es wurden Themen behandelt, die man als Jugendlicher bestens kennt, das macht das Ganze natürlich spannend.“
Hannah Niemetz (2BHW): „Ich finde, das Theaterstück „A Social Lie“ war sehr cool und informativ aufgebaut. Die aktuellen Themen sowie die Tanzeinlagen haben mir gut gefallen.“
Marina Buxbaum (2BHW): „Eine Freundin von mir hat auch bei der Aufführung mitgetanzt. Das zu sehen, fand ich besonders schön, weil ich gesehen habe, wie sie damals mit dem Tanzen angefangen hat und wie sie sich weiterentwickelt hat.“





