Wir für morgen: Initiativen für ein ausgeprägteres Bewusstsein
Nachdem bereits einige Klassen aus der Wirtschaft und der Mode in den vergangenen Wochen den Anfang gemacht haben (wir berichteten), ziehen nun weitere Klassen nach und beschäftigen sich intensiv mit Themen rund um Gesundheit sowie nachhaltiges Leben und Arbeiten
Lesen Sie hier von aktuellen Initiativen der Klassen der WI’MO unter dem Titel Wir für morgen:
1AHW: Augen auf für Flaschenpfand
In den vergangenen vier Wochen setzte sich die Klasse 1AHW – gemeinsam mit Prof. Anna Hutter – intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander. Ein zentraler Bestandteil des Projekts war das Sammeln von Plastikmüll im Klassenraum. Ziel dabei war es, das eigene Konsumverhalten bewusst wahrzunehmen und ein stärkeres Verantwortungsgefühl für den Umgang mit Ressourcen zu entwickeln.
Ergänzend dazu wurde eine Pfandbox eingerichtet, die auch über das Projekt hinaus bestehen bleibt. Das gesammelte Pfand wird in die Klassenkasse eingebracht und kommt somit der gesamten Klasse zugute – ein nachhaltiger Ansatz mit praktischem Mehrwert.
Auch im Unterricht wurde das Thema vertieft: Die Schüler*innen beschäftigen sich eingehend mit den Auswirkungen von Plastik auf Umwelt und Gesellschaft und erarbeiteten dazu Präsentationen. Dabei wurden nicht nur Probleme aufgezeigt, sondern auch mögliche Lösungsansätze diskutiert.
Prof. Anna Hutter: „Das Projekt machte deutlich, dass bereits kleine Maßnahmen einen wichtigen Beitrag leisten können und schärfte das Bewusstsein für einen nachhaltigeren Alltag.“
1DHW: Alternativen zu Einwegverpackungen
Die Klasse 1DHW hat – gemeinsam mit Prof. Stefan Tänzer – beschlossen, bis Ende April bewusst auf Wegwerfverpackungen bei Jause und Getränken zu verzichten. Dazu zählen Einwegflaschen, Plastikverpackungen, Alufolie und Frischhaltefolie. Stattdessen setzen die Schüler*innen auf nachhaltige Alternativen wie wiederverwendbare Trinkflaschen, Glasbehälter und PVC-freie Verpackungen.
Die Rückmeldungen zeigen, wie positiv die Initiative aufgenommen wird: „Es ist gar nicht so schwer und aufwendig solche kleinen Schritte zu setzen.“ „Es fühlt sich richtig gut an, etwas beitragen zu können.“ „Ein einfach umsetzbarer Schritt mit großer Wirkung.“
2AHW: Green und Future Skills unter der Lupe
Die Schüler*innen der 2AHW setzten sich gemeinsam mit ihrer Klassenvorständin Prof. Edith Mair intensiv mit verschiedenen Bereichen rund um Green und Future Skills auseinander. In Gruppen recherchierten sie aktuelle Themen – von nachhaltigem Wirtschaften bis hin zu innovativen Zukunftslösungen – und präsentierten ihre Ergebnisse in der Klasse.
Die Präsentationen boten spannende Einblicke in zentrale Zukunftsthemen und ermöglichten es, Wissen zu vertiefen sowie neue Perspektiven zu gewinnen. Ein wichtiger Schritt, um sich aktiv und bewusst mit den Herausforderungen und Chancen der Zukunft auseinanderzusetzen.
2CHW: Mitmachausstellung "MIST?!" als idealer Auftakt
Die 2CHW besuchte im Rahmen des PEK-Unterrichts die Mitmachausstellung „MIST?!“ der Abfallwirtschaftsverbände Kärnten. Begleitet wurden sie von Prof. Patricia Schober. Der Besuch begann mit einem informativen Einführungsgespräch, in dem das Einmaleins der Mülltrennung erklärt wurde – vom gebrauchten Pizzakarton, der in den Restmüll statt ins Papier gehört, bis hin zur Frage, warum Fleisch und Knochen ebenfalls in der Tonne mit dem schwarzen Deckel entsorgt werden müssen.
Anschließend erkundeten die Schüler*innen den interaktiven Teil der Ausstellung. Dabei konnten sie unter anderem virtuell auf einem Abfallwagen „mitfahren“ und ihr Wissen bei einem „Eins, Zwei oder Drei“-Spiel zur richtigen Entsorgung von Spezialfällen, wie einem alten Teppich, testen. Für zusätzlichen Spaß sorgte der kreative Abschluss: Aus Altstoffen wurden kleine Werkstücke gebastelt – sodass künftig wohl das eine oder andere selbstgemachte Stück im Klassenzimmer zu sehen sein wird.
Auch die Rückmeldungen der Schüler*innen fallen durchwegs positiv aus:
Sonja Sendlhofer: „Es war sehr spannend und man hat mehr über die Mülltrennung erfahren. Ich fand die Spiele sehr witzig und die kleinen Geschichten dahinter.“
Leonie Zura: „Mir hat der Besuch sehr gut gefallen, da man neue Dinge dazu gelernt hat. Außerdem hat es mir gefallen, dass wir selbständig rumgehen durften und die Ausstellungen anschauen durften, und auch selber basteln.“
Julia Smretschnig: „Ich fand es ganz interessant und ich glaube es ist auch sehr nützlich, weil viele Personen nicht wissen, wo welcher Müll hingehört. Ich fand es auch cool zu sehen, dass viele Sachen, die man wegschmeißt, eigentlich noch benutzt werden könnten.“
Valentina Haselsberger: „Der Besuch war sehr interessant. Die dafür zuständigen Damen waren sehr freundlich und hilfsbereit. Auch die Mülltrennung wurde interessant und trotzdem verständlich erklärt. Zudem haben diese Informationen dazu motiviert, in Zukunft noch ausdrücklicher auf Mülltrennung zu achten.“













