Landeswettbewerb der Jungunternehmer*innen: Platz 3 für unSTIgmatized
Es war in diesem Jahr ein Bewerb der Rekorde: Gleich 56 Jungunternehmen wurden an Kärntens Schulen ins Leben gerufen – und nicht weniger als vier davon in den beiden vierten Jahrgängen der Modeabteilung der WI’MO Klagenfurt. In diesem Zusammenhang entwickelten Kärntens Schüler*innen Geschäftsideen, kooperierten mit professionellen Partnern und reüssierten mit ihren Produkten auf dem freien Markt.
Ein eben so großes Ausrufezeichen für die wirtschaftliche Ausbildung an der WI’MO: Alle vier Gruppen, die in den vergangenen Monaten von Prof. Verena Horacek und Prof. Elke Wernegger begleitet wurden, qualifizierten sich für den Landeswettbewerb, bei dem sich insgesamt 17 Junior Companies präsentierten. Dabei standen sie im Festsaal der Wirtschaftskammer Kärnten der Jury Rede und Antwort, legten Geschäftsberichte vor und stellten ihre Produkte vor über zweihundert Menschen auf der Bühne vor.
Handwerkskunst und Botschaft: unSTIgmatized auf Platz 3
Der Wettbewerb zeigte, wie vielschichtig die Ideen der Kärntner Schüler*innen ist, die sie an unterschiedlichsten Schulen umsetzen konnten. Die Palette reichte von stylischen Accessoires für Mensch und Tier über Produkte aus recycelten Patronenhülsen bis hin zu nachhaltigen Bluetooth-Trackern.
Platz eins sicherte sich schließlich eine Gruppe der HTL Mössingerstraße mit einem Taschenaschenbecher gegen falsch entsorgte Zigarettenstummel, auf Platz drei landete das WI’MO-Team von unSTIgmatized. Die Modeschüler*innen verband Fashion-Accessoires mit einer wesentlichen Botschaft: Sie unternahmen den Versuch, über Geschlechtskrankheiten aufzuklären. „Awareness To Go“, so der Slogan.
Weitere Informationen zu unSTIgmatized gibt’s auf der Website des Projekts: weareunstigmatized.wixsite.com
Beim spannenden Finale drückten nicht nur die Mitglieder der beiden Klassen den Teams die Daumen, sondern auch aktive wie ehemalige Mitglieder des Kollegiums. WI’MO-Direktorin Michaela Graßler: „Die Schüler*innen können aus den Erfahrungen der letzten Monate vieles mitnehmen. Dass wir als Schule auch in diesem Jahr wieder den Sprung als Podest geschafft haben, ist ein Ansporn, diesen Weg weiter zu verfolgen.“
Besonderen Applaus bei diesem Schaulaufen der Kärntner Unternehmerzukunft erhielten aber auch jene, die diesen Bewerb und das jugendliche Engagement möglich machen: die Volkswirtschaftliche Gesellschaft Kärnten, die Wirtschaftskammer, die Expert*innen, die als Berater*innen und Juror*innen den Prozess begleiten – und natürlich die Lehrkräfte, die die Schüler*innen auf diesem Weg begleiten.

