Kreativität auf dem Laufsteg: 3. Modeklassen begeistern mit Projekt „VELORA“
Mit einer eindrucksvollen Abschlusspräsentation gaben die Schüler*innen der 3. Modeklassen Einblicke in die beiden Ausbildungsschwerpunkte Modedesign und Grafik (MDG) sowie Modemarketing und Visual Merchandising (MMVM). „Die Veranstaltung richtete sich insbesondere an die Schüler*innen der ersten und zweiten Jahrgänge, die sich im 2. Schuljahr für einen der beiden Schwerpunkte entscheiden werden“, so Fachvorständin Lisa Reichmann.
Im Rahmen der Präsentation stellten die Schüler*innen die Inhalte, Arbeitsweisen und kreativen Möglichkeiten beider Ausbildungszweige vor. Während im Schwerpunkt Modedesign und Grafik kreatives Gestalten, Modeillustration, Musterentwicklung, Grafikdesign und Fotografie im Mittelpunkt stehen, beschäftigt sich der Schwerpunkt Modemarketing und Visual Merchandising mit Marketingstrategien, Trendforschung, Produktinszenierung und visueller Warenpräsentation.
Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war die Vorstellung des gemeinsamen Projekts „VELORA“, das in den vergangenen Monaten in enger Zusammenarbeit mehrerer Unterrichtsgegenstände entstand. Im Fach Projekt- und Qualitätsmanagement wurde das Projekt unter der Leitung von Fachvorständin Lisa Reichmann konzipiert, geplant und organisatorisch umgesetzt. Die marketingtechnische Ausarbeitung erfolgte im Schwerpunkt MMVM gemeinsam mit Prof. Pamina Pierzl.
Im Schwerpunkt Modedesign und Grafik entwickelten die Schüler*innen unter der Betreuung von Prof. Benita Höffernig und Selina Huss individuelle Muster, Moodboards, Collagen und Entwurfskonzepte. Die digitale Umsetzung der Projekte erfolgte im Fach MDG-CAD gemeinsam mit Prof. Bettina Sutterlüty. „Hier entstanden unter anderem die Einladungen zur Veranstaltung, Informationsfolder, Plakate sowie die Gestaltung des Präsentationstisches der MDG-Klassen“, berichten die Lehrerinnen. Ausgangspunkt des Projekts war die Entwicklung eigener Stoffmuster, die von den Schüler*innen entworfen und anschließend auf hochwertigen Scuba-Stoff gedruckt wurden. Inspiriert von den Arbeiten des italienischen Modedesigners Giorgio Armani entstanden moderne Designs, die Eleganz mit sportlichen Elementen verbinden.
Im anschließenden Fachunterricht Fertigungsverfahren und Verarbeitungstechniken (FVV) wurden die bedruckten Stoffe zu individuellen Werkstücken verarbeitet. Unter der fachkundigen Anleitung von Prof. Kathrin Kafka, Prof. Katharina Schönhart und Prof. Bettina Sutterlüty entstanden hochwertige Kleidungsstücke mit zahlreichen kreativen Details, die das gestalterische Konzept der Schüler*innen widerspiegeln.
Von der Inszenierung zur professionellen Präsentation
Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Projekts war die professionelle Inszenierung der fertigen Modelle. Gemeinsam mit Prof. Tine Steinthaler planten und realisierten die Schüler*innen ein professionelles Fotoshooting. Dabei sammelten sie wertvolle Erfahrungen in den Bereichen Fotografie, Bildgestaltung, Lichtführung und digitale Bildbearbeitung. „Die entstandenen Aufnahmen dokumentieren somit die Kreativität und das hohe gestalterische Niveau des Projekts“, resümiert Prof Sutterlüty.
Den krönenden Abschluss der Präsentation bildete eine beeindruckende Modeschau, bei der die Schüler*innen ihre selbst entworfenen und gefertigten Werkstücke präsentierten. Die Besucher*innen konnten dabei erleben, wie aus ersten Ideen, Entwürfen und Stoffmustern einzigartige Modeobjekte entstehen. „Somit zeigte die Veranstaltung, wie vielseitig, praxisnah und kreativ die Ausbildung an der Modeschule gestaltet ist“, lobt Fachvorständin Reichmann die Leistung der Klassen, „Das Projekt ‚VELORA‘ steht also für die erfolgreiche Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachbereiche und verdeutlicht, wie Kreativität, handwerkliches Können, Marketingwissen und Teamarbeit zu einem professionellen Gesamtergebnis verschmelzen können. Ein besonderer Dank gilt allen beteiligten Lehrpersonen und Schüler*innen, die mit großem Engagement, Fachwissen und Kreativität zum Gelingen dieses außergewöhnlichen Projekts beigetragen haben.“






