„Beyond Gender“: Projektabschluss der 4AHM und 4BHM
Am vergangenen Mittwoch fand der feierliche Projektabschluss der MDG-Gruppe der 4. Modeklassen statt. Im Rahmen einer Präsentation und anschließenden Modeschau wurden die Ergebnisse eines umfangreichen Projekts zum Thema Genderneutralität in der Mode vorgestellt. Die Schüler*innen präsentierten dabei ihre selbst entwickelte geschlechtsneutrale Kollektion und gaben interessante Einblicke in den Entstehungsprozess.
Zu Beginn der Veranstaltung wurden allgemeine Informationen zum Thema Geschlecht und Geschlechtervielfalt vermittelt. Die Präsentierenden erläuterten verschiedene Geschlechtsidentitäten und gingen darauf ein, welche gesellschaftlichen Vorstellungen von Geschlecht nach wie vor existieren und welche Anforderungen und Wünsche Menschen an eine moderne, inklusive Mode stellen. „Dabei wurden auch mögliche Veränderungen in der Modebranche und dem Schulsystem diskutiert, um alle Menschen unabhängig von Geschlecht miteinzubeziehen“, ergänzt Prof. Julia Pachler-Hubmann.
Im weiteren Verlauf stellten die Schüler*innen ihre genderneutrale Kollektion im Rahmen einer Modeschau vor. „Die Entwürfe zeichneten sich durch Schnitte, die teils oversized, teils körperbetont sind, funktionale Details und eine zeitlose Gestaltung aus. Ziel war es, Kleidungsstücke zu entwickeln, die unabhängig von traditionellen Geschlechterrollen getragen werden können und gleichzeitig Individualität sowie Komfort fördern, ohne einen rein androgynen Oversized-Charakter zu haben“, berichten Theo Telesklav und Luka Piffer.
Präsentiert wurden die Outfits je im Duo, um visuell sichtbar zu machen, dass jeder, unabhängig vom Geschlecht, alles tragen kann. Es wurde auch das „Voguen“, ein Tanzstil, der auch in der Transgender-Szene beliebt ist, in die Choreographie eingebaut.
„Der Projektabschluss bot den Beteiligten die Möglichkeit, ihre Arbeitsergebnisse einem Publikum vorzustellen und wichtige gesellschaftliche Themen anzusprechen. Die gelungene Präsentation und die innovative Kollektion zeigten das Engagement, die Kreativität und das fachliche Können der Schüler*innen der 4. Modeklassen“, resümiert Prof. Pachler-Hubmann.
So konnten dem Publikum neue Perspektiven gezeigt werden, denn „Clothing goes beyond gender!“











