WI'MO-Absolventin Anna Gratzer: Schreibend auf den Hund gekommen
Der diesjährige Jahresbericht der WI’MO blickte nicht nur auf die Projekte der vergangenen Monate zurück, sondern holte auch Absolvent*innen der WI’MO vor den Vorhang. Eine von ihnen: Anna Gratzer. Ihre Story lesen Sie hier.
WI'MO-Absolventin als erfolgreiche Autorin
Die Klagenfurterin Anna Gratzer kann schon mit Anfang 30 auf ein bewegtes Leben zurückblicken. Nach der Matura an der WI’MO 2013 entschied sie sich gegen den Journalismus und für eine Karriere als Volksschullehrerin, tauschte Kärnten aber wenig später gemeinsam mit Hund Lilo gegen den englischen Fischerort Padstow. „Ich arbeitete als Servicekraft in einem Restaurant, als ich eine wichtige Begegnung machte“, erinnert sich Gratzer zurück. Sie traf auf Jannine Neale, die sie seither als Illustratorin begleitet.
Zurück in Kärnten, unterrichtete Gratzer zunächst einige Jahre in der Volksschule. „Nach einem Sommer an der Rezeption eines Campingplatzes zog es mich nach Rom, um als Native Speakerin zu arbeiten.“ Parallel dazu erfüllte sich Gratzer einen Traum: Sie veröffentlichte unterstützt von Neale ihr erstes Kinderbuch Lilo, der Hund und verfasste Beiträge für verschiedene Zeitschriften und Blogs. „Mittlerweile ist das Buch als Hörbuch erschienen und bei Audible und Spotify zu finden.“
2025 erschien der zweite Band, aktuell ist Gratzer wieder als Volksschullehrerin aktiv und arbeitet als Schulbuchautorin – und bringt alles als alleinerziehende Mutter unter einen Hut. „Das verdanke ich der Unterstützung meiner Familie und meines Umfelds, aber auch meiner Zielstrebigkeit.“
Wenn Gratzer an ihre Zeit an der WI’MO zurückdenkt, denkt sie an ihre große Liebe fürs Backen wie auch jene für Sprachen. Sie besuchte einst den Englisch-Schwerpunkt und absolvierte ein dreimonatiges Praktikum in Cornwall.
„Ich spaziere oft an meiner alten Schule vorbei und habe dann stets viele Erinnerungen im Kopf. Dankbar bin ich natürlich am meisten für mein Praktikum in England, denn das hat auf alle Fälle bis heute auf so wundersame Weise mein Leben geprägt.“




