Natural Linen Collection: 5AHM präsentiert nachhaltige Mode mit Konzept
Im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten in der Werkstätte stellte die 5AHM ihre „Natural Linen Collection“ vor und setzte dabei ein klares Zeichen für nachhaltiges und bewusstes Modedesign. Im Zentrum des Projekts stand die Entwicklung einer Kollektion aus Rohleinen, die gezielt für die Bereiche Yoga, Alltag und Business konzipiert wurde.
„Im Mittelpunkt steht reines, ungebleichtes Leinen – unverfälscht, naturbelassen und bewusst als zentrales Material gewählt“, erklärt Fachvorständin Lisa Reichmann. Ziel sei es gewesen, das Material als hochwertig, gesundheitsfördernd und zugleich marktfähig zu positionieren, ergänzt Esther Slemenik.
Leinen überzeugt durch seine Atmungsaktivität, Hautfreundlichkeit und antibakteriellen Eigenschaften und eignet sich damit für unterschiedlichste Einsatzbereiche. Darüber hinaus punktet der traditionsreiche Rohstoff durch seine Nachhaltigkeit, da er biologisch abbaubar ist und somit aktuellen ökologischen Anforderungen entspricht. Die Kollektion richtet sich an Frauen, die Wert auf Komfort, Qualität und bewusstes Design legen.
Im Zuge des Projekts arbeiteten die Schüler*innen fächerübergreifend und verknüpften Gestaltung, Technik und Marketing praxisnah miteinander. Von der ersten Idee über die Schnittentwicklung bis hin zur fertigen Umsetzung in der Werkstätte wurden alle Schritte eigenständig erarbeitet – sowohl digital als auch händisch und unter Berücksichtigung standardisierter Größen.
Entstanden sind zwei klar definierte Linien: Während die „Business Casual“-Modelle durch klare Schnitte und strukturierte Silhouetten Professionalität mit Tragekomfort verbinden, setzt die Linie „Yoga / Leisure Wear“ auf fließende Formen und flexible Schnitte, die Bewegungsfreiheit und Leichtigkeit ermöglichen.
„Bei der Präsentation überzeugten die Schülerinnen mit großer Professionalität und Souveränität“, berichtet Klassenvorständin Isabella Kerth stolz. Die sorgfältig ausgearbeiteten Entwürfe fanden beim Publikum großen Anklang und wurden mit sichtlicher Begeisterung aufgenommen – „…-ein gelungener Abschluss eines Projekts, das Kreativität, Handwerk und Nachhaltigkeit vereint“, resümiert Reichmann.








