Wir für morgen: Nachhaltiges Handeln in der Modewerkstätte
Nicht nur die Klassen der Wirtschaftsabteilung setzen bereits erste Akzente unter dem Titel Wir für morgen, sondern auch die Schüler*innen und Lehrkräfte der Modeabteilung. Die Jugendlichen der ersten beiden Jahrgänge stellten dabei unter Beweis, dass nachhaltiges Handeln in der Mode jeden Tag möglich ist.
Nachhaltig im fachpraktischen Unterricht: Kreativ, praktisch und vernetzt
Schon Anfang März verlegte die 1BHM gemeinsam mit ihrer Klassenvorständin Prof. Pamina Pierzl den PEK-Unterricht kurzerhand ins Freie. Bei strahlendem Sonnenschein wurde der Sportplatz zum lebendigen Diskussionsraum rund um die Themen „Nachhaltigkeit in der Mode, der Schule und im Alltag“.
In Gruppen setzten sich die Schüler*innen intensiv mit verschiedenen Fragestellungen auseinander, tauschten Ideen aus und hielten ihre Ergebnisse kreativ auf Plakaten fest. Diese wurden anschließend präsentiert und gemeinsam reflektiert – eine gelungene Kombination aus Bewegung, Teamarbeit und inhaltlicher Vertiefung.
Auch im Werkstättenunterricht wurde Nachhaltigkeit praxisnah umgesetzt: Aus alten Stoffresten und Jeans fertigten die Schüler*innen individuell gestaltete Werkzeuggürtel und Nadelkissen, die nun im Unterricht verwendet werden. So wird Upcycling nicht nur thematisiert, sondern aktiv gelebt.
Ein weiterer wichtiger Beitrag kommt vom 2. Modejahrgang: Im Rahmen des Werkstättenunterrichts wurde eine Material-Box für Stoffreste und Verschnitt entwickelt. Diese dient als nachhaltige Ressource für den Unterricht und kommt vor allem den 1. Jahrgängen zugute, die daraus Materialien für ihre ersten Nähübungen sowie für Werkzeuggürtel und Nadelkissen auswählen können.
Darüber hinaus werden die gesammelten Stoffe im Fach Textiltechnologie genutzt, um unterschiedliche Materialien zu analysieren.
Das Zusammenspiel dieser Projekte zeigt eindrucksvoll, wie Nachhaltigkeit im Schulalltag verankert werden kann – kreativ, praxisorientiert und jahrgangsübergreifend.





