Das Zeugnis in Händen
Umfangreiche Diplomarbeiten, schriftliche Klausuren und praktische Prüfungen aus Küche und Service waren nicht genug: Mehr als 250 mündliche Prüfungen legten die rund hundert Kandidat*innen der Abschlussprüfung bzw. Reife- und Diplomprüfung im Juni vor der Prüfungskommission ab, um sich endlich Absolvent*innen der WI’MO nennen zu dürfen.
Auf die erfolgreichen Prüfungstage folgte die glanzvolle Verleihung der Zeugnisse. Als erste Gratulant*innen fanden sich die stolzen Klassenvorständ*innen Pia Kavelar, Birgit Leitsberger, Isabella Kerth, Bernhard Obiltschnig und Verena Oitzinger ein, aus deren Händen die frischgebackenen Absolvent*innen den Eintrittsschein in die Welt erhielten – ein berührender Moment für Lehrkräfte, fortan ehemalige Schüler*innen sowie ihren Angehörigen.
Direktorin Michaela Graßler hob in ihrer Rede sowohl die Leistung der erfolgreichen Absolvent*innen als auch der langjährigen Begleiter*innen hervor. „Auch wenn man einzeln vor die Prüfungskommission tritt: Ein Schulabschluss ist keine Einzelleistung, er ist ein Mannschaftsprojekt.“ Sie mahnte aber auch ein, neugierig zu bleiben und sich in der Gesellschaft zu engagieren. „Ihr sollt die Welt aktiv mitgestalten. Das Zeugnis ist ein Beleg dafür, dass ihr fähig seid, weiter zu lernen, Herausforderungen zu meistern und Verantwortung zu übernehmen, für euch und für andere. Bleibt neugierig, fragt nach, schaut über den Tellerrand. Geht hinaus, lernt neue Sprachen, andere Kulturen kennen – nehmt alles mit, was euch reicher macht an Erfahrung, an Weitblick, an Mut.“
Dass aus dieser Übergabe der Zeugnisse ein glanzvoller Festakt wurde, verdankt die Schulgemeinschaft dem Team der gastronomischen Abteilung um Fachvorständin Heidi Cas-Brunner und vielen Jugendlichen aus 4AHW, 4BHW und 4CHW, die bei der Vorbereitung und am Abend selbst anpackten – stets mit dem Wunsch im Hinterkopf, im kommenden Jahr ein ähnliches Fest bereitet zu bekommen. Graßler: „Es war ein Festtag für die Schulgemeinschaft der WI’MO.“














